Presseberichte

2018

Chaos im Bestattungshaus

Schwarze Kommödie in drei Akten von Winnie Abel

Kurzinfo:

Das Bestattungshaus Speck steckt in finanziellen Problemen. Deshalb lässt sich der chronisch pessimistische Bestatter Gerd auf ein unmoralisches Angebot ein. Er ist bereit, für den Fabrikanten Udo Kemp eine Beerdigung zu inszenieren – nur, dass dieser gar nicht tot ist. Der Lebemann möchte auf ungewöhnliche Weise von seiner reichen und verbitterten Frau Roswitha loskommen und dabei noch eine Menge Geld mitnehmen. Helfen soll ihm sein „Speichel leckender“ Mitarbeiter Ludwig. Doch als plötzlich seine Geliebte und seine Ehefrau im Bestattungshaus aufeinander treffen, Gerds lebenslustige Frau Verona die Gerichtsvollzieherin kurzerhand abfüllt, der unterwürfige Ludwig mit der Geliebten seines Chefs durchbrennt und dann auch noch die lebende Leiche Udo plötzlich verschwindet, droht der unmoralische Plan vollends im Chaos zu versinken...

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Bocholt Borkener

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2017

Kaviar trifft Currywurst

Komödie über Schein und Sein der Edelgastronomie in drei Akten von Winnie Abel

Kurzinfo:

Panik bei Erna Wutschke. Sie muss innerhalb von 24 Stunden ihre heruntergekommene Eckkneipe in ein Edel-Lokal verwandeln, denn ihr neureicher Cousin hat seinen Besuch angemeldet. Damit er ihr Geld für die Kneipe leiht, hatte Erna ihm vor Jahren erzählt, sie betreibe ein gutlaufendes Edel-Restaurant. - Was sie aber hat, ist eine schlechtlaufende Eckkneipe. Jetzt muss die bodenständige Erna plötzlich so tun, als sei sie eine Spitzengastronomin und der beschaulich triste Kneipenalltag steht auf dem Kopf. Stammkundin Sandy, die sonst in der Kneipe ihren Frühschoppen einnimmt, muss in die Rolle der feinen Kundin schlüpfen, Ernas tollpatschiger Lebensgefährte jagt als piekfeiner Kellner von einer Katastrophe in die nächste, der schweigsame Stammgast Heini weigert sich standhaft, seine Kneipe zu verlassen und Ernas missgünstiger Nachbargastronom setzt ihr Ungeziefer im Lokal aus. Was folgt, ist ein rasend lustiges Verwechslungsspiel, bei dem schief läuft, was nur schief laufen kann. Mit vielen Ideen und Ausflüchten scheint es Erna trotzdem zu gelingen, ihren Cousin von dem „Edel-Lokal“ zu überzeugen. Doch als dieser dann auch noch eine Testerin vom Magazin „Der Feinschmecker“ ankündigt, bricht in Ernas vermeintlichem Edel-Restaurant das komplette Chaos aus.

 

2016

Heiße Bräute machen Beute

Kriminalkomödie von Rolf Salomon

Kurzinfo:

Ohne Geld hat man's nicht leicht, mit zu viel aber auch nicht. Das erfahren die drei laienhaften Bankräuberinnen Vivi, Hedwig und Lisbeth am eigenen Leibe: Wie macht Frau ihrem nichtsahnenden Mann klar, warum plötzlich drei große Müllsäcke im Flur stehen und auf gar keinen Fall in die Tonne geworfen werden dürfen? Warum die Freundin Hedwig ab sofort Karl-Heinz heißt, der Schneidbrenner plötzlich aus der Werkstatt verschwunden ist und warum man ganz schwarz im Gesicht ist? Zu den hanebüchenen Ausreden, die Bankräuberin Vivienne ihrem langsam misstrauisch werdenden Ewald auftischt, kommen leider noch unerwartete und unerwünschte Besuche: die neugierige Nachbarin, die immer "etwas gesehen haben will", der liebenswürdige Polizeikommissar, der den mit Namensschild beschrifteten Schneidbrenner ohne Verdacht zu schöpfen zurückbringt und ein erpresserischer italienischer Mafioso. Das sind Probleme, vor denen auch gestandene Bankräuber kapitulieren würden.

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Folgender Pressebericht aus dem Bocholt-Borkener-Volksblatt vom 18.04.2016

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2015

Blaubarts Kammer
Eine rabenschwarze Gespensterkomödie von Katrin Wiegand

Inhaltsangabe:
Eine Kammer, irgendwo in einem halb verfallenen Schloss. In dieser Kammer leben drei Frauen, die vor über 500 Jahren von Blaubart  ermordet wurden. Sie sticken, trinken Tee und vertreiben sich so die  Ewigkeit, derweil Blaubart seine Sünden im selben Schloss recht angenehm bei Spiegeleiern mit Speck büßt. Bis zu dem Tag, an dem die jetzigen Schlosseigentümerinnen das Schloss in Eigentumswohnungen umwandeln wollen.

Eine echte Herausforderung für Blaubart, der fest entschlossen ist, das zu  verhindern und dazu mindestens eine von ihnen zu heiraten. Zu seinem  Leidwesen kann die dafür erforderliche Werbungsaktion jedoch nur in der  Kammer abgehalten werden, in der seine drei dahingeschiedenen Frauen  ihrem beschaulichen Gespensterdasein frönen. Und nicht nur das - auch  der eilig herbeigerufene Exorzist erschwert sein Vorhaben. Denn  plötzlich sehen sich Blaubart und seine Frauen nicht nur in ihrer  Daseinsqualität sondern auch in ihrem Dasein an sich bedroht ...

 

2014

Die Steinzeit ist kein PonyhofHeimatbuehne-Hamminkeln-Foto-Erwin Pottgiesser
Dennis Korthauer, Bernd Störmer, Stefanie Hain, Annette Feldmann,  Julia Brüggemann und Stefan Schulz (v.l.)
Foto: Erwin Pottgiesser

Hamminkeln. Eine ”evolutionskritische Komödie” gibt es am  Samstag/Sonntag, 29. und 30. März, im Bürgerhaus Hamminkeln zu sehen. “Die Steinzeit ist kein Ponyhof” heißt das Stück, das von der neuen  Heimatbühne Hamminkeln aufgeführt wird.

Neu, weil nun zum ersten Mal die aktuelle, junge Besetzung auftritt: Insgesamt sind noch sechs Schauspieler dabei. Dazu gehören Stefan  Schulz, Julia Brüggemann, Dennis Korthauer, Stefanie Hain, Bernd Störmer und Anette Feldmann, die auch die Regie übernommen hat.

Hinzu kamen ebenfalls die neue Souffleuse Marion Schmithuisen sowie eine Bühnenbildnerin durch Isabell Hain.

Für das Steinzeit-Stück von Balthasar Alletsee entschied sich die  neuorientierte Heimatbühne, die nun auch interaktiv aufführt und das  Publikum mit einbezieht, aus einem ganz bestimmtem Grund: dem Humor.  “Wir müssen aufpassen, dass wir nicht mitlachen. Da kann man sich  teilweise kaum halten”, findet Bernd Störmer.
Verkauf von Büffelmist

Der Text sitzt jedenfalls schon ziemlich gut. “Ich lese mir meine  Passagen durch und sage sie dann im Kopf, bis ich sie kann. Danach übe  ich die Einsätze, indem ich die Teile vor mir lese und antworte.”,  erzählt Julia Brüggemann. Dennis Korthauer fügt hinzu, dass er sich ab  und zu auch mal was ausdenkt - “Hauptsache, der Inhalt stimmt!”  “Witzigerweise fällt uns das Spielen doch leichter, als erwartet!”,  gesteht Pressesprecherin Stefanie Hain.

Doch es steckt auch einiges an Arbeit in dem Stück - seit September  wird einmal wöchentlich geprobt. Auch die Kulissenarbeit, Kostüme und  Requisiten sind diesmal sehr umfassend: Statt des typischen Wohnzimmers  wird passend zum Thema in einer selbst gebauten Höhle gespielt, was  “sehr aufwändig” war, so Hain.

In “Die Steinzeit ist kein Ponyhof” geht es um den bemühten  Steinzeitmann Kaan, dessen Frau Liss nicht mehr mit seiner Beute  zufrieden ist. Dieselbe Situation gibt’s eine Höhle weiter, bei dem  Pärchen Winnie und Brigitte, die auf der Suche nach einem besseren  Versorger auf Kaan stößt: Eine erotische Verbindung entsteht. Ob die  Situation durch verrückte Ideen wie den Verkauf von Büffelmist noch  gerettet werden kann?

Das können Interessierte während einer langen Zeitreise mit einer  großen Portion Humor gepaart mit Witzen wie ”Ab 40 - kommt da überhaupt  noch was?” am letzten Märzwochenende erfahren.

Lena Semrok
 

Willkommen bei der Heimatbühne Hamminkeln